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SAVE THE DATE: 08-11 OKTOBER 2026 | Programmheft
Urbanes Tanztheater & Dance-Session
# Theater
HIP HOP KULTURTAGE 2026

Urbanes Tanztheater & Dance-Session

Datum & Uhrzeit

11. Oktober 2026

18:00 - 22:00

Ort

Heidelberg, TiK, Karlstorbahnhof

Eintritt

10€ | Tickets: rausgegangen.de

BESCHREIBUNG

Hip Hop findet weltweit längst auf den Theaterbühnen statt. An diesem Abschlussabend werden drei Stücke von lokalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Christina Liakopoyloy und David Kwiek verzaubern selbst seit Jahren unzählige Bühnen und schaffen mit dem Festival Urban Bodies eine Plattform für das urbane Tanztheater in Heidelberg und mit Jean Didier Mamona und Daniela Rodriguez Romero begrüßen wir ein international renommiertes Tanz-Duo. Was sie alle verbindet, sind gesellschaftskritische Fragen und eine Leidenschaft für Tanz und Musik. Zum Abschluss tanzen wir gemeinsam und feiern die Hip Hop Kulturtage. Lasst euch begeistern!


ON SUPPRESSION

von Christina Liakopoyloy & David Kwiek (Urban Bodies/Nostos Tanztheater)

Nostos Tanztheater

ON SUPPRESSION ist ein urbanes Tanztheater über die verborgenen Geschichten von Frauen im Niedriglohnsektor – zwischen Migration, Fürsorge, Erschöpfung und der Sehnsucht nach einem besseren Leben. Drei Tanzgeschichten zeigen weibliche Arbeit als körperlichen Ausnahmezustand – und zugleich als stillen Akt der Hoffnung. Rau, zärtlich und direkt entwickelt Christina Liakopoyloy ein ebenso politisches wie poetisches Tanztheater, das körperlichen Ausdruck, urbanen Tanz und poetische Theatersprache auf der Bühne mit dokumentarischen Interviews mit einer Bäckerin, einer Pflegekraft, einer Kellnerin und einer Putzhilfe zusammenbringt. So verdichten sich die Stimmen, Erinnerungen und Erfahrungen dieser Frauen zu urbanen Geschichten von Verlust, Anpassung, Widerstand und Würde. ON SUPPRESSION macht verdrängte Lebensrealitäten sichtbar und würdigt die stille Kraft jener Frauen, die unsere Gesellschaft tragen.

ON SUPPRESSION 1 ON SUPPRESSION 2

Credits: Günter Krämmer

Choreografie: Christina Liakopoyloy, David Kwiek
Tanz: Samira Haag, Lisa Beuttler
Schauspiel: Monuara Okunick
Bühnenbild: Motz Tietze
Dramaturgie/ Konzept: Christina Liakopoyloy
Texte: Christina Liakopoyloy, Alexandra Karabelas
Interviews mit: Heike, Irena, Rachel
Produktionsmanagement: Andrea Kreisel
Gefördert vom Kulturamt Heidelberg und Kulturamt Mannheim
www.nostos-tanztheater.org


BALILLA

von David Kwiek und/mit Tiziano Damigella und Aurelia de Maio

Ein Vater. Eine Tochter. Tanz im Schatten der Geschichte. Zwei Körper im Sog einer Zeit, in der Angst zu Sprache und Gehorsam zur Tugend wird. BALILLA erzählt in eindringlichen Bildern vom Strudel des Faschismus – von der Verführung, der Verzweiflung und der zarten Hoffnung auf Freiheit. Zwischen Macht und Menschlichkeit entsteht ein Tanz, roh und poetisch, zärtlich und rebellisch zugleich. Hier treffen Generationen aufeinander, Blut und Bewegung, Erinnerung und Gegenwart. Die Bühne wird zum Ort der Auseinandersetzung: mit der Geschichte – und mit uns selbst.

Zum ersten Mal auf einer deutschen Bühne zu erleben: Aurelia de Maio, die junge Hip-Hop-Weltmeisterin, deren Energie und Ausdruckskraft den urbanen Tanz zu einer universellen Sprache des Widerstands machen.

An ihrer Seite: Tiziano Damigella, der mit körperlicher Intensität und feinem Gespür das Spannungsfeld zwischen Liebe, Kontrolle, und Befreiung erkundet.

BALILLA 1 BALILLA 2

Credits: Günter Krämmer

Choreografie/Konzept: David Kwiek, alias Mr. Quick
In Zusammenarbeit mit: Tiziano Damigella
Tanz: Aurelia de Maio, Tiziano Damigella
Video: David Kwiek, Tiziano Damigella
Dramaturgie: Christina Liakopoyloy
Gefördert von Kulturamt Mannheim


THE EMBODIED PARADOX

von Jean Didier Mamona & Daniela Rodriguez Romero

THE EMBODIED PARADOX – Der Körper als Archiv von Herkunft, Konditionierung und Transformation ist eine künstlerische Zusammenarbeit von Jean Didier Mamona und Daniela Rodriguez Romero. Im Rahmen dieser künstlerischen Forschung wird eine erste Work-in-Progress-Performance gezeigt, die Einblicke in den aktuellen Entwicklungsprozess gibt. Im Zentrum des Bühnengeschehens steht der bewegte Körper als Archiv von Geschichte, Erinnerung und Machtverhältnissen. Die Arbeit untersucht, wie sich Herkunft, Diaspora, Identität und Transformation unter den Bedingungen eines zunehmend digital geprägten Zeitalters im Körper einschreiben. Dabei wird der Körper als Ort verstanden, an dem Widersprüche nicht aufgelöst, sondern getragen, gespeichert und transformiert werden.

Ausgehend von der Frage „Does the body remember what cannot be resolved?” setzt sich das Stück mit Körperwissen, Erinnerung und Identitätsbildung unter den Bedingungen von Migration und digitaler Beschleunigung auseinander. Welche Erfahrungen speichert der Körper? Wie verändert er sie, und wie werden sie durch Bewegung sichtbar? Die Work-in-Progress-Performance macht erste Erkenntnisse durch die Sprache des urbanen Tanzes erfahrbar.

Jean Didier Mamona & Daniela Rodriguez Romero

Choreografie & Tanz: Jean Didier Mamona
Künstlerische Entwicklung: Daniela Rodriguez Romero

LOCATION

VERANSTALTER

Urban Bodies / Nostos Tanztheater

Urban Bodies / Nostos Tanztheater